«Soziale Verantwortung ist unsere gemeinsame Pflicht. Auch in dieser Krise werden wir die Menschen in der Region mit allem unterstützen, was uns möglich ist.» Kurdischer Roter Halbmond

In Nordostsyrien ist die Angst und Ungewissheit bei der Bevölkerung gross. Trotz eines Abkommens zwischen der syrischen Übergangsregierung und der kurdischen Selbstverwaltung Rojavas gehen die Angriffe weiter, die humanitäre Lage ist katastrophal. Über 150'000 Menschen sind auf der Flucht, viele mehrfach vertrieben. Die medico-Partnerorganisation Heyva Sor a Kurd (Kurdischer Roter Halbmond) leistet unter grossen Risiken Nothilfe. Die Teams versorgen Vertriebene, Flüchtende und Verletzte mit medizinischer Hilfe sowie Nahrungsmitteln, Wasser, Decken und anderen lebenswichtigen Gütern. Die Menschen in Rojava geben nicht auf – und wir sie auch nicht. Danke für Deine Spende!

Der Vormarsch regierungsnaher, von der Türkei unterstützter islamistischer Truppen und ihre erneuten Gräueltaten reaktivieren ein kollektives Trauma: Viele haben den Terror des IS bereits erlebt, Angehörige verloren und mussten nun erneut Zeug*innen werden. Für die kurdische Bevölkerung sowie andere religiöse und ethnische Minderheiten, darunter Alawit*innen, Assyrer*innen und Drus*innen, hat sich die Realität schlagartig verändert. Das demokratisch selbstverwaltete Rojava – und mit ihm die Frauenrevolution – ist in seiner Existenz bedroht. medico international schweiz unterstützt das demokratische Projekt in Rojava seit Beginn – beim Aufbau eines öffentlichen Gesundheitssystems und in akuten Notsituationen. Auch jetzt stehen wir an der Seite derer, die für Demokratie, gleiche Rechte für alle und ein friedliches Zusammenleben kämpfen.

Unter grossen Risiken und Unsicherheit leisten die medico-Partner*innen des Kurdischen Roten Halbmondes weiter mutig lebensrettende Hilfe! Seit 2012 leistet die unabhängige und neutrale Organisation Katastrophenhilfe und stärkt die Widerstandsfähigkeit lokaler Gemeinschaften – bei der Rettung der Ezid*innen während des IS-Genozids im Shengal 2014, nach dem türkischen Einmarsch in Afrin 2018, nach den Erdbeben 2023 und heute angesichts der anhaltenden Angriffe auf Minderheiten in Syrien.

> Jetzt online spenden

> Spendenflyer (pdf)

> QR-Einzahlungsschein