Im Fokus

26.02.2026

Gewaltwelle in Mexiko: Menschenrechtsaktivist*innen unter Druck

Nach den gewaltsamen Reaktionen der organisierten Kriminalität auf die Tötung des mächtigsten Mafiabosses bei einer Militäraktion warnen mexikanische Menschenrechtsorganisationen vor einer wachsenden Gefährdung von Aktivist*innen. Der medico-Projektverantwortliche, Martin Hesse, ist derzeit auf Projektreise in Mexiko und berichtet aus Acapulco im Bundesstaat Guerrero.

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26.02.2026

Kuba: «Lasst uns leben!»

Die Lebenssituation in Kuba verschärft sich durch die ausgeweitete US-Blockade dramatisch. Die Einschränkungen treffen insbesondere die Energie- und Treibstoffversorgung und haben gravierende Folgen für das öffentliche Leben, Handel, Gesundheitssystem und Lebensmittelproduktion/-versorgung. Die medico-Partner*innen berichten von wachsendem Mangel und sozialer Zuspitzung. Während westliche Regierungen schweigen, fordern sie mit Nachdruck: Lasst uns leben!

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Gaza: Es braucht einen humanitären Korridor nach Ostjerusalem und in die Westbank!

Am 2. Februar wurde die Wiederöffnung des Grenzübergangs Rafah zwischen Gaza und Ägypten verkündet. Doch die Erleichterung ist trügerisch: Die Öffnung bleibt stark eingeschränkt, humanitäre Güter werden weiterhin blockiert, und nur wenige Kranke und Verletzte dürfen passieren. Über 16’500 Patient*innen warten nach wie vor auf lebensrettende Behandlungen. Die Lösung wäre ein humanitärer Korridor innerhalb des palästinensischen Gesundheitssystems – nach Ostjerusalem und in die Westbank.

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Die Angriffe auf Rojava weiten sich aus: Hauptsitz von medico-Partnerorganisation getroffen

Im Zuge der eskalierenden Angriffe auf die autonome Region Nordostsyriens wurde auch das Hauptquartier der medico-Partnerorganisation Kurdischer Roter Halbmond bombardiert. Aufgeben ist für die Teams dennoch keine Option: Sie bleiben an der Seite der Bevölkerung und leisten unter extremen Risiken Nothilfe für Vertriebene.

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Syrien: Gewaltsame Übernahme von kurdischen Stadtteilen in Aleppo

[Update: Die Angriffe auf Nordostsyrien weiten sich aus!] Nach einer Woche eskalierender Gewalt in Aleppo ist die Lage weiter dramatisch: Die Stadtteile Sheikh Maqsoud und Al-Ashrafieh wurden von türkeinaher Milizen und der Übergangsregierung HTS gewaltsam unter Kontrolle genommen. Über hunderttausend Menschen sind auf der Flucht. Die medico-Partnerorganisation Kurdischer Roter Halbmond leistet unter grossen Risiken medizinische Nothilfe.

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Palästina: Humanitäre Hilfe ist eine völkerrechtliche Verpflichtung!

Am 30. Dezember 2025 hob die israelische Regierung die Registrierungen von 37 internationalen Hilfsorganisationen für ihre Arbeit in Gaza, dem Westjordanland und Israel auf. Dieser Schritt entzieht der palästinensischen Bevölkerung in einer Zeit extremer Not den Zugang zu lebensnotwendiger Unterstützung und verstösst gegen grundlegende humanitäre Prinzipien sowie gegen Israels völkerrechtliche Verpflichtungen als Besatzungsmacht.

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05.12.2025

Vietnam: Solidarität mit älteren Menschen nach schweren Überschwemmungen

Die starken Regenfälle und anhaltenden Überschwemmungen der vergangenen Wochen haben Zentralvietnam hart getroffen. Die medico-Partnerorganisation Association of the Elderly (VAE) in Huế steht in diesen Tagen unermüdlich im Einsatz. 

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26.11.2025

Gaza: Der Bundesrat soll endlich handeln

Trotz des Waffenstillstands zwischen Israel und der Hamas, der nur teilweise eingehalten wird, ist die humanitäre Lage in Gaza weiterhin katastrophal. Zehn Schweizer Organisationen, Bewegungen und Parteien rufen den Bundesrat in einem offenen Brief auf, endlich zu handeln. Die Schweiz versagt darin, die Ursachen der Ungerechtigkeit zu bekämpfen und den Genozid in Gaza zu stoppen.

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12.11.2025

Gaza: Bundesrat verpasst klare völkerrechtliche Position im Friedensprozess

Als Mitglied des Forums für Menschenrechte Israel/Palästina nimmt medico Stellung zur Medienmitteilung des Bundesrates, in der dieser die «Sofortige Unterstützung des US-Friedensplans im Nahen Osten» erklärt.

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Palästina: Stellungnahme 23.10.2025

Mit dem Forum für Menschenrechte Israel / Palästina fordern wir: Die Schweiz muss die uneingeschränkte Finanzierung der UNRWA wieder aufnehmen und sich für ungehinderten humanitären Zugang einsetzen.

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