Alba Cruz, eine Anwältin unserer Partnerorganisation "Komitee
25. November", die politische Gefangene in Oaxaca bei ihrer Sammelklage
gegen die
erlittene Folter unterstützt, spricht am 10. Februar 2010 an einer
Veranstaltung der Mexiko-Plattform im Zürcher Volkshaus über die
aktuelle Lage in Südmexiko. Veranstaltungshinweis
Die Hintergründe
2006 stellte sich in Oaxaca, einem der touristischen Hauptziele
Südmexikos, eine Massenbewegung gegen die korrupte und gewalttätige
Regierung und forderte den Rücktritt des Gouverneurs. Nach
mehrmonatigen Auseinandersetzungen eroberte die Bundespolizei am 25.
November 06 Oaxaca zurück und verhaftete 140 Personen und setze
sie systematischer Folter aus. Inzwischen - wieder von allen Vorwürfen
freigesprochen - klagen die Betroffenen mit Hilfe des „Komitee 25.
November" gegen das erlittene Unrecht.
Neben psychosozialer Unterstützung für die Folteropfer, dokumentiert unserer Partnerorganisationen die
staatliche Folterpraxis in Oaxaca und Gerrero erstmals entlang der UNO-Methode des
„Istanbul-Protokolls", welche in der Türkei entwickelt wurde und eine Art
medizinisch-psychologisches Gutachten erstellt, das Betroffenen
ermöglicht gegen die Täter, resp. den Staat zu klagen.
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