medico international schweiz

Erklärung gegen einen Erstschlag Israels gegen den Iran

12/09/2012 Jüdische Stimmen, darunter der Projektverantwortliche von medico international für Palästina / Israel, Jochi Weil, äußern ihre Besorgnis über einen möglichen Erstschlag Israels gegen den Iran.

Erklärung
Kein israelischer Erstschlag!

Wir, die unterzeichnenden Organisationen und Einzelpersonen, haben aus der
Geschichte gelernt, dass Kriegen immer Worte vorausgehen. Daher verfolgen wir
die Rhetorik des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu um einen Erstschlag
Israels gegen den Iran mit wachsender Sorge.
In dieser gefährlichen Situation unterstützen wir all jene Israeli, welche ihre
Stimme gegen die Pläne für einen allfälligen militärischen Erstschlag ihres
Landes gegen den Iran erheben. Ein solcher Krieg hätte verheerende Auswirkungen. Er
würde sich unvermeidlich nicht allein gegen ein Regime, sondern vor allem gegen die
Menschen und die Umwelt richten. Er würde den ganzen Mittleren Osten weiter
destabilisieren und damit die Menschen in Israel wie in allen andern Ländern dieser
Region Gefahren aussetzen, die nicht aufgrund von Planspielen zu ermessen sind.
Zürich 3.9.2012


Die Unterzeichnenden:
Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina, JVJP.
Postfach, 8026 Zürich, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , www.jvjp.ch,
Schweizer Freundeskreis von Givat Haviva, Im Grossacher 4, 8127 Forch, givat-havivaschweiz@
econophone.ch, www.givathaviva.ch


Shelley Berlowitz, Guy Bollag, Yvonne Christoph-Wyler, Sibylle Elam, Branka Goldstein,
Batja Guggenheim, Chanan Guggenheim, Jeremy Hellmann, Albert Herz, Dorrie Iten-
Gilden, Judy Mavon, Ursula Rosenzweig, David H. Shmerling, Miriam Victory Spiegel,
Andreas Weil, Anjuska Weil, Jochi Weil-Goldstein, Samuel Wiener-Barraud, David
Winizki, Ada Winter