medico international schweiz

Jahresbericht 2011: Cuba

Das Gesundheitswesen stellt sich sozialen Herausforderungen

1959 gab es in Cuba 6290 ÄrztInnen – heute sind es 69’713. Die kostenlose medizinische Betreuung für die gesamte Bevölkerung Cubas bildet seit der Revolution 1959 und der Schaffung des nationalen Gesundheitswesens ein stetig verfolgtes Ziel der Regierung. Heute sind selbst die entlegensten Gebiete des Landes mit Gesundheitseinrichtungen versorgt. Damit hat Cuba ein uneingeschränktes Grundrecht umgesetzt; etwas, das kein anderes lateinamerikanisches Land seinen BewohnerInnen bieten kann. Für die positive Auswirkung sprechen folgende Zahlen: 2003 hatte Cuba eine der niedrigsten HIV-Neuansteckungsraten (0.1%) der Welt. In anderen Ländern der Karibik liegt sie zwischen 1 und 4%. Seit Cuba 1996 mit der Produktion von generischen anti-retroviralen Medikamenten begonnen hat, haben sich auch die Kosten verringert und sind weit unter diejenigen von anderen Entwicklungsländern gesunken. Alle Betroffenen können mit den notwendigen Medikamenten versorgt werden. Auch dies ist nur durch die erheblichen staatlichen Subventionen möglich geworden.

 

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Prävention von häuslicher Gewalt

gruppenarbeit.jpgDas heikle Thema der innerfamiliären Gewalt wird enttabuisiert und die cubanische Gesellschaft möglichst breit sensibilisiert.

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HIV-Prävention

hiv_praevention.jpgDie Selbsthilfeorganisation «Grupo de Prevención de SIDA» GPSIDA leistet Aufklärungsarbeit und setzt sich für eine gute Betreuung der AIDS-Kranken ein.

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