| NACH DEM PUTSCH - Die Menschenrechtslage in Honduras |
Zürich, 09.03.2010 | 19.00Uhr | Volkshaus | 2. Stock unia-Saal | Stauffacherstrasse 60 | beim Helvetiaplatz ![]() Politische Morde, willkürliche Verhaftungen, die brutale Niederschlagung von friedlichen Kundgebungen und eine massive Einschränkung der Pressefreiheit - die Menschenrechtsverletzungen in Honduras haben auch nach der Wahlfarce vom November 2009 nicht aufgehört. Seit Manuel Zelaya am 28. Juni 2009 aus dem Präsidentenamt geputscht wurde, befindet sich das zentralamerikanische Land in einer Diktatur. Die breite Volkswiderstandsfront "Frente Nacional de Resistencia Popular" setzt sich für die Einhaltung der individuellen und sozialen Menschenrechte, für die Strafverfolgung der Verantwortlichen und die Errichtung einer Verfassungsgebenden Versammlung ein. Die Regierung von Porfirio Lobo Sosa, versucht seit ihrer Amtseinsetzung, international Anerkennung zu gewinnen und die Lage in Honduras als „demokratisch und normalisiert" darzustellen. Bertha Oliva und Jesús Garza werden über die aktuellen Entwicklungen in Honduras und ihre persönlichen Erfahrungen berichten. Luis Guillermo Pérez, Kolumbianer, setzt die Militarisierung Honduras in den Kontext der Region Lateinamerikas. Gemeinsam soll debattiert werden, welche Möglichkeiten zur Unterstützung der sozialen Bewegungen hier in der Schweiz bestehen. Abendveranstaltung mit:
Flyer zur Veranstaltung |