Erdbeben in Haiti Drucken E-Mail
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Zusammen mit vielen unserer SpenderInnen trauern wir um die Erdbebenopfer in Haiti.
Weil medico international schweiz selbst keine Katastrophenhilfe leistet, sondern sich im langfristigen Aufbau basisorientierter Gesundheitssysteme engagiert, empfehlen wir:

Unterstützen Sie mit uns die cubanischen Ärztebrigaden in Haiti

Seit 1998 unterstützen rund 400 cubanische ÄrztInnen und PflegerInnen in 127 der 137 Gemeinden Haitis den Aufbau eines basisorientierten Gesundheitswesens.
Noch am Tag der Katastrophe flog Cuba ein Team von  60 SpezialistInnen des Kontigents "Henry Reeves" ins Erdbebengebiet, die in ähnlichen Situationen bereits in Peru, Pakistan, Honduras, Guatemala,El Salvador etc. tätig waren und sind. Deshalb konnten die cubanischen Brigaden bereits in den ersten 72 Stunden nach dem Erdbeben wirksam helfen, während die Hilfe anderer noch in der Planung war. Hintergründe

Die cubanischen Teams kennen die lokalen Gepflogenheiten und sind mit der Bevölkerung eng vernetzt. Sie helfen unparteilich auch den Ärmsten der Armen und brauchen keine Armee oder Waffen zu ihrem Schutz.

Cuba leistet Hilfe, die ankommt.
Cubas Ärzte werden weiter in Haiti arbeiten, wenn es längst aus den Schlagzeilen verschwunden ist.
Deshalb helfen Sie Cuba helfen!

Ihre Spende mit dem Vermerk «Haiti» auf PC 80-7869-1 leiten wir über Beat Schmid, unsere Kontaktperson in Cuba, ans cubanische Gesundheitsministerium weiter. Einen ersten Betrag von Fr. 10'000.- haben wir bereits überwiesen.

Damit unterstützen wir den weiteren Ausbau eines basisnahen solidarischen zentralamerikanischen Gesundheitswesens und ermöglichen indirekt, dass im Falle von Katastrophen - aber auch im von Armut geprägten Alltag -notwendige Hilfe vor Ort geleistet wird.

Link zu weiteren Informationen und Artikel zu Hintergründen, den cubanischen Nothilfeprogrammen sowie kritische Abhandlungen zur militärischen, wirtschaftlichen und politischen Instrumentalisierung von humanitärer Hilfe