Demo: FREE GAZA Drucken E-Mail
Samstag, 23. Januar 2010 - 13.30 Uhr - Besammlung Helvetiaplatz, Zürich

Seit Jahren erreichen uns die Hilfeschreie von 1,5 Millionen Palästinensern vom kriegszerstörten und von der Blockade isolierten Gazastreifen. Die Gesellschaft Schweiz Palästina und viele weiter solidarische Organisationen und Bündnisse rufen mit folgendem Moto zur Demo vom Samstag auf: „Helft uns, erhebt euch gegen dieses Unrecht, beendet die Blockade!“ 

Flyer: http://www.palaestina.ch/d/pdf/Free_Gaza_Demo23.1.10_FlyerD_Mailing.pdf

Jeder kann sich beteiligen: 
Bringt bitte Nahrungsmittel wie z.B. 1 Liter Milch oder ein Brot mit, um sympolisch gegen die Blockade Gazas zu demonstrieren. 
Mitbringen darf man auch Transparente, Bilder und Palästina-Fahnen, etc.

Inhaltliche Schwerpunkte sind: 
1. Der unmenschliche Krieg Israels gegen die wehrlose palästinensische Zivilbevölkerung im Gazastreifen forderte mehrere 1000 Opfer, zerstörte lebensnotwendige Infrastruktur und stellt ein Kriegsverbrechen dar.
2. Die Blockade des Gazastreifens ist eine Kollektivstrafe gegen die Zivilbevölkerung und lässt sie seit Jahren in menschenunwürdigen Verhältnissen leben. Sie ist menschenrechtswidrig und verstösst gegen die IV. Genfer Konvention, Art. 14. Namentlich gegen das Zusatzprotokoll zu den Genfer Abkommen: „Das Aushungern von Zivilpersonen als Mittel der Kriegführung ist verboten. Es ist daher verboten, für die Zivilbevölkerung lebensnotwendige Objekte wie Nahrungsmittel, zur Erzeugung von Nahrungsmitteln genutzte landwirtschaftliche Gebiete, Ernte- und Viehbestände, Trinkwasserversorgungsanlagen und -vorräte sowie Bewässerungsanlagen zu diesem Zweck anzugreifen, zu zerstören, zu entfernen oder unbrauchbar zu machen.“
3. Wie jedes andere Volk in der Welt hat das palästinensische Volk das Recht, in seinem Heimatland in Freiheit zu leben. 

Die Gesellschaft Schweiz Palästina ruft alle TeilnehmerInnen auf, auf abstossende, rechtswidrige oder rassistische Äusserungen, Sprüche und Transparente, die der Sache Palästinas mehr schaden als dienen, zu verzichten.