Gaza - Die Situation ein Jahr nach Israels Angriff Drucken E-Mail
21.01.2010
Nach unsäglich langem Hin-und-her hat Ägypten Dr. Ahmad Abu Tawahina die Ausreise aus dem Gazastreifen doch noch gestattet. 

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Vom 24. bis 26. Januar sprach Dr. Ahmad Abu Tawahina, Direktor Gaza Community Mental Health Program GCMHP in mehrern schweizer Städten über die aktuelle politische Lage in Gaza ein Jahr nach dem Krieg, sowie über die psychosozialen Auswirkungen des Angriffs auf die Bevölkerung des Gazastreifens.
Im Anschluss an die von uns mitunterstützte Veranstaltung in Zürich berichtete Jochi Weil, Projektkoordinator Palästina/Israel von medico international schweiz über die langjährige Zusammenarbeit mit GCMHP und die vierjährige Psychodrama-Ausbildung für ÄrztInnen, PsychologInnen, SozialarbeiterInnen und Krankenschwestern, die von medico international schweiz finanziert und durchgeführt wird. Seit 2002 unterrichtet Maja Hess zusammen mit der Psychoanalytikerin und Psychodramatikern Dr. phil. Ursula Hauser mehrtägige Workshops und Weiterbildungen in Psychodrama in Gaza.

Interview mit Dr. Ahmad Abu Tawahina im Tagesanzeiger vom 26. Januar 2010

GCMHP Gaza Community Mental Health Program

Dr. Tawahina ist klinischer Psychologe und geschäftsführender Direktor des GCMHP, einer 1990 gegründeten NGO. GCMHP sensibilisiert die Bevölkerung für die Folgen von Gewaltanwendung und nimmst sich der psychischen Probleme der Menschen im Gazastreifen an. Das GCMHP ist politisch unabhängig und stark in der palästinensischen Gesellschaft verwurzelt.
GCMHP ist international mit der WHO, mit Holland, Dänemark und Schweden vernetzt und wird seit 1998 von medico international schweiz, von der DEZA und von anderen Schweizer NGOs unterstützt.