Jahresbericht 2009: Cuba

Präventionsarbeit kratzt an gesellschaftlichen Tabus


Sexuelle Minderheiten gewinnen zunehmend an Akzeptanz 

Wo Homosexuelle als heilbar Kranke und nicht als Menschen mit vollumfänglichen Grundrechten behandelt werden, krankt das politische System. Die öffentliche Thematisierung von Homosexualität durch den cubanischen Staat wie auch die Anstrengungen zur rechtlichen Besserstellung von sexuellen Minderheiten können als Eingeständnis jahrzehntelanger Diskriminierung gelesen werden und somit als Schritt in die richtige Richtung. Schwule und Lesben sollen heute nicht mehr verfolgt oder gar eingesperrt werden, dafür engagiert sich auch Mariela Castro Espín, die Präsidentin von CENESEX und - wie ihr Nachname verrät - enge Verwandte der Regierungsspitze.
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Prävention von häuslicher Gewalt
gruppenarbeit.jpgDas heikle Thema der innerfamiliären Gewalt wird enttabuisiert und die cubanische Gesellschaft möglichst breit sensibilisiert.
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HIV-Prävention
hiv_praevention.jpgDie Selbsthilfeorganisation «Grupo de Prevención de SIDA» GPSIDA leistet Aufklärungsarbeit und setzt sich für eine gute Betreuung der AIDS-Kranken ein.
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