Präventionsarbeit kratzt an gesellschaftlichen Tabus
Sexuelle Minderheiten gewinnen zunehmend an Akzeptanz
Wo Homosexuelle als heilbar Kranke und nicht als Menschen mit
vollumfänglichen Grundrechten behandelt werden, krankt das politische
System. Die öffentliche Thematisierung von Homosexualität durch den cubanischen Staat wie auch die Anstrengungen zur rechtlichen
Besserstellung von sexuellen Minderheiten können als Eingeständnis
jahrzehntelanger Diskriminierung gelesen werden und somit als Schritt
in die richtige Richtung. Schwule und Lesben sollen heute nicht mehr
verfolgt oder gar eingesperrt werden, dafür engagiert sich auch Mariela
Castro Espín, die Präsidentin von CENESEX und - wie ihr Nachname verrät
- enge Verwandte der Regierungsspitze.
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Das heikle Thema der innerfamiliären
Gewalt wird enttabuisiert und die cubanische Gesellschaft
möglichst breit sensibilisiert.
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Die Selbsthilfeorganisation «Grupo de Prevención de SIDA» GPSIDA
leistet Aufklärungsarbeit und setzt sich für eine gute Betreuung der
AIDS-Kranken ein.
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