Der Kampf ums Elementare geht weiter
Zu Zeiten des internen bewaffneten Konflikts vor 13 Jahren reichte eine
Beschuldigung, ein Guerillero /eine Guerillera zu sein, um Gefahr zu
laufen, ermordet zu werden. Unter diesem Vorwand wurden innerhalb zwei Jahrzehnten eine Generation
von politischen AktivistInnen oder deren Bekannte umgebracht. Viele bleiben bis heute verschwunden.
Schwere Zeiten für politischen Widerstand
Heutzutage sterben in Guatemala durchschnittlich 17 Menschen pro Tag
einen gewaltsamen Tod. Die Verantwortung für die Ermordungen gehen bei
weitem nicht alle auf das Konto der berüchtigten Jugendbanden, den
„Maras", wie es von den Medien gerne dargestellt wird. Sie können
auch beim besten Willen nicht allein der Rubrik „Unfälle und
Verbrechen" zugeordnet werden. Nur das mafiöse Konglomerat aus
Politikern, der Polizei und hungernden arbeits- und heimatlosen
Jugendlichen, ermöglichen geplante und straflose Tötung in diesem
Ausmass.
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Die Selbsthilfeorganisation «Manuel Tot» setzt sich für ein
würdevolles und möglichst selbständiges Leben der Kriegsversehrten ein
und kämpft für die Anerkennung der Rechte von Behinderten
in Guatemala.
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Mit der Weiterbildung von Hebammen und
dem Aufbau von drei Gesundheitsposten wird in der abgelegenen Provinz
El Quiché eine basisnahe Gesundheitsversorgung ermöglicht.
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