Jahresbericht 2009: Guatemala

Der Kampf ums Elementare geht weiter

Zu Zeiten des internen bewaffneten Konflikts vor 13 Jahren reichte eine Beschuldigung, ein Guerillero /eine Guerillera zu sein, um Gefahr zu laufen, ermordet zu werden. Unter diesem Vorwand wurden innerhalb zwei Jahrzehnten eine Generation von politischen AktivistInnen oder deren Bekannte umgebracht. Viele bleiben bis heute verschwunden.

Schwere Zeiten für politischen Widerstand
Heutzutage sterben in Guatemala durchschnittlich 17 Menschen pro Tag einen gewaltsamen Tod. Die Verantwortung für die Ermordungen gehen bei weitem nicht alle auf das Konto der berüchtigten Jugendbanden, den „Maras",  wie es von den Medien gerne dargestellt wird. Sie können auch beim besten Willen nicht allein der Rubrik „Unfälle und Verbrechen" zugeordnet werden. Nur das mafiöse Konglomerat aus Politikern, der Polizei und hungernden arbeits- und heimatlosen Jugendlichen, ermöglichen geplante und straflose Tötung in diesem Ausmass.
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Rehabilitation von Kriegsversehrten
AGPD Mitglieder an einer Demo in Guatemala Die Selbsthilfeorganisation «Manuel Tot» setzt sich für ein würdevolles und möglichst selbständiges Leben der Kriegsversehrten ein und kämpft für die Anerkennung der Rechte von Behinderten in Guatemala.
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Weiterbildung von Hebammen
untersuchung_wb_hebammen.jpgMit der Weiterbildung von Hebammen und dem Aufbau von drei Gesundheitsposten wird in der abgelegenen Provinz El Quiché eine basisnahe Gesundheitsversorgung ermöglicht.
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