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26. Juni: Internationaler Tag gegen Folter |
Hintergrunddossier zu OaxacaZum
internationalen Tag der Solidarität mit den Folteropfern organisierte
unsere Partnerorganisation Komitee 25. November zusammen mit der
Organisation der Folterüberlebenden COFADAPPO in Oaxaca eine
Veranstaltung unter dem Titel "Reflexion über die Folter in Mexiko".
Gemäss der Komitee-Anwältin Alba Cruz war der Anlass sehr gut besucht und es gab eine ausführliche Diskussion.
Eingeladen war auch das Anti-Folter-Kollektiv CCTI, unsere
Partnerorganisation im benachbarten Bundesstaat Guerrero, die dort an
einer eigenen Veranstaltung ihr Buch "Folter - Gedanken und Aktionen
des CCTI" präsentierte. Gemeinsam mit anderen Menschenrechtszentren
unterschrieb das CCTI anlässlich des 26. Junis ein Manifest, um auf die
Zunahme von Folter als Verhörspraxis aufmerksam zu machen.
Im jüngsten
Fall betraf die Folter einen Priester, der zusammen mit neun weiteren
Oppositionellen im Zusammenhang mit dem Minenkonflikt in San José del
Progreso verhaftet wurde. Seine schweren Verletzungen wurden erst
zwei Tage nach der Gefangennahme in einem Spital versorgt.
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Abtreibungsverbot in Nicaragua |
Amnesty International ist erschüttert über die Ignoranz der Regierung
9 Juni 2010
Einmal mehr ignoriert die Regierung Nicaraguas den internationalen Aufruf zur Stärkung von Frauen- und Mädchenrechten.
Amnesty International ist entsetzt über die erneute
Zurückweisung der Empfehlungen von 12 Staaten zur Änderung oder
Neuverhandlung des absoluten Abtreibungsverbotes durch Nicaragua. Diese
Empfehlungen wurden im Rahmen der regelmässigen Überprüfung der
Umsetzung der Menschenrechtsabkommen durch Nicaragua von der UNO
erarbeitet.
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Palästina: Eine Ausbildung fürs Leben |
Interview mit Studentinnen an der School of Community Health
von Tsafrir Cohen, Ramallah
Aida Ismail und Hadil Al-Misri (zusammen mit der Schulleiterin Ayda
Ayesh im Bild) absolvieren das zweite und letzte Jahr der Ausbildung
zur Gemeinde-Gesundheitspflegerin an der School of Community Health in
Ramallah.
medico: Wie war es, als ihr eure Ausbildung begonnen habt?
Aida Ismail: Als ich hierher nach Ramallah kam, hatte ich es sehr
schwer. Zuhause in Beit Ula waren wir zehn Kinder. Hier war ich zum
ersten Mal auf mich gestellt und allein in einer fremden, grossen
Stadt. Ich hatte Heimweh, dachte oft an die Eltern. Doch wir leben hier
in einem Studentinnenheim, und langsam habe ich mich daran gewöhnt.
Heute möchte ich es nicht missen, diese zwei Jahre haben mich befreit.
Zuhause hat meine Mutter über alles entschieden. Hier entscheide ich
über mein Leben, was ich nach der Schule tue, was ich einkaufe. Nicht,
dass ich viel Geld habe. Ich muss mit 200 Schekel (rund 60 SFR) im
Monat auskommen. Davon gehen 66 für die monatliche Fahrt nach Hause
weg. Das ist so teuer geworden, weil wir Jerusalem umfahren müssen, das
verdoppelt die Strecke.
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Palästinensischer Aufruf zur Beendigung der Blockade |
Call From gaza to the citizens of the world to break the siege
5.6.2010
Besieged Gaza, Palestine
One-and-a-half years after Israeli army perpetrated a massacre upon the
population of Gaza, Apartheid Israel commits another crime against
partisans of Palestine in international waters. The world is moved at
the plight of Palestinians and their supporters. All of the seven
crossings between Gaza and Israel, including the Rafah Crossing-the
only access Gaza has to the external world-remain hermetically sealed.
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