Dienstag, 1. Mai 2012, 18.00-19.00 im Glaspalast, Kasernenareal, 8004 Zürich
Eine politische Informationsveranstaltung mit Anita Escher und Dieter Drüssel
Im März 2009 gewann die FMLN in El Salvador die Präsidentschaftswahlen. Seit ihrer Amtsübernahme hat die linke Regierung tiefgreifende Reformen - unter anderem im Gesundheitswesen und im Erziehungsbereich - in Gang gesetzt.
Welche Fortschritte und Erfolge wurden in den ersten drei Jahren Amtszeit trotz des weiterhin von einer rechten Mehrheit dominierten Parlaments möglich? Welche Perspektiven eröffnen sich für die Frauenbewegung und für andere soziale Organisationen? Wie hat es die FMLN geschafft, sich als linke politische Kraft erfolgreich durchzusetzen?
Anita Escher (Botschafterin El Salvadors in Deutschland und ehemalige Mitarbeiterin von medico international schweiz) und Dieter Drüssel (Zentralamerika-Sekretariat) diskutieren Chancen, Hoffnungen und Widersprüche der aktuellen politischen Entwicklung in El Salvador.
Der Anwältin Alba Cruz wird mit dem Tod gedroht. Beteiligen Sie sich an der Urgent Action.
14/04/2012 Nur 48 Stunden nach dem Auftritt des PRI-Kandidaten für die Präsidenschaftswahlen in Oaxaca - Bericht im Mexiko Blog - wurden am 13. April 2012 die CODIGO DH-Anwältin Alba Cruz per SMS mit dem Mord bedroht. Gleichzeitig erhielt auch Reyna Rivera eine solche Drohung. Reyna ist die Ehefrau des Gewerkschafters Marcelino Coache, welcher politischer Gefangener war und an den Folgen von Folter und Repression leidet, aber dennoch weiterhin politisch aktiv ist. Die Familie Coache wird von CODIGO DH integral verteidigt (darunter auch psychologisch und medizinisch). Einen Tag darauf bekam Alba Cruz eine erneute Morddrohung.
CODIGO DH und das mexikoweite Menschenrechtsnetzwerk "Alle Rechte für alle" (Red Nacional de Organismos Civiles de Derechos Humaos) haben eine Urgent Action (spanisch) verfasst, die online gleich unterschrieben werden kann:
Seguridad para la defensora Alba Cruz en Oaxaca
http://www.redtdt.org.mx/d_acciones/d_visual.php?id_accion=187
Auch Amnesty International hat eine Urgent Action herausgegeben. Alle Informationen dazu:
Urgent Action von Amnesty International
Jochi Weil, Projektverantwortlicher Palästina/Isralel von medico international schweiz, reagiert mit einem Leserbrief auf einen NZZ-Beitrag vom 3. März 2012
Zur Schliessung des TV Senders Al-Watan in Ramallah
03/03/12 Die israelische Armee hat wieder einmal Razzien durchgeführt und zwei
unliebsame palästinensische TV Sender geschlossen, diesmal eine Aktion gegen
die Meinungsäusserungsfreiheit. Einer der Sender ist Al-Watan in Ramallah,
welcher, nebst zwei anderen NGOs, von der Palestinian Medical Relief
Society PMRS, dort getragen wird.
16/02/12 Israelische Behörden wollen im Westjordanland im Rahmen humanitärer Projekte finanzierte Solar- und Windanlagen, die mit schweizerischen und deutschen Mitteln ermöglicht wurden, abreißen lassen. Betroffen sind Anlagen, welche die Kampagne Olivenöl und die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechts-organisation medico international, Schwesterorganisation von medico international schweiz, in Zusammenarbeit mit der israelischen Organisation Comet-ME in palästinensischen Dörfern der Südhebronhügel errichtete. Finanziert wird die Initiative aus Spendengeldern und finanzieller Unterstützung des Deutschen Auswärtigen Amts, durch die DEZA und die Schweizer Botschaft in Tel Aviv.
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