Wir helfen Kuba helfen
Zusammen mit vielen unserer SpenderInnen trauern wir um die Erdbebenopfer in Haiti.
Weil medico international schweiz selbst keine Katastrophenhilfe leistet, sondern sich im langfristigen Aufbau basisorientierter Gesundheitssysteme engagiert, empfehlen wir:
Unterstützen Sie mit uns die kubanischen Ärztebrigaden in Haiti
Seit 1998 unterstützen rund 400 kubanische ÄrztInnen und PflegerInnen in 127 der 137 Gemeinden Haitis den Aufbau eines basisorientiertenGesundheitswesens.
Noch am Tag der Katastrophe flog Kuba ein Team von 60 SpezialistInnen
des Kontigents "Henry Reeves" ins Erdbebengebiet, die in ähnlichen
Situationen bereits in Peru, Pakistan, Honduras, Guatemala,El Salvador
etc. tätig waren und sind. Deshalb konnten die kubanischen Brigaden
bereits in den ersten 72 Stunden nach dem Erdbeben wirksam helfen,
während die Hilfe anderer noch in der Planung war.
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Solidaritätsaktion mit den Menschen in Gaza |
Unterzeichnet den von medico international schweiz mitgetragene Aufruf
an die Schweizer Regierung zur Beendigung der Blockade des
Gazastreifens, zur Umsetzung der Empfehlungen des Goldstone-Berichts
und zur Durchsetzung der 4. Genfer Konvention.
Ein Jahr nach dem Angriff der israelischen Armee auf den Gazastreifen
finden weltweit Solidaritätsaktionen mit der eingeschlossenen
Bevölkerung in Gaza statt. Dem Aufruf zum Gedenkmarsch „Gaza Freedom
March" vom 27.12.09 bis 2.1.10 sind rund 1300 Aktivistinnen aus über 40
Ländern nach Kairo gefolgt. Dort angelangt wurden sie allerdings mit
dem Verweis auf die „sensible Lage" an der Weiterreise in den Gaza
gehindert. Nur durch den Druck eines unbefristeten Hungerstreiks und
breite Protestaktionen konnte die Einreise einer Delegation von 100
Aktivistinnen in den Gaza erzwungen werden.
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Repression gegen soziale Bewegungen |
Veranstaltung der Mexiko-Plattform Schweiz mit Unterstützung von Amnesty International Schweiz, medico
international schweiz, PBI Peace Brigades International, PWS Peace
Watch Switzerland, HEKS, Propaz Suiza-Chiapas
Mittwoch, 10. Februar 2010, 19.00 - 21.00 Uhr, in Zürich
Volkshaus, Stauffacherstrasse 60, Raum 22
Mexiko befindet sich 200 Jahre nach der Unabhängigkeit und 100
Jahre nach der Revolution in einer sozialen und politischen Krise. Die
verschiedenen zivilen und gesellschaftlichen Protest- und
Widerstandsbewegungen werden vom Staat pauschal diffamiert und kriminalisiert und brutal unterdrückt.
Was bedeutet dieses angespannte Repressionsklima für die tägliche
Arbeit von Menschenrechtsorganisationen? Welche Rolle
spielen die Schweizer Regierung und Wirtschaft? Was können wir von hier
aus tun? Flyer
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Der "Goldstonebericht" als Buch |
Januar 2010 In diesen Tagen erscheint der „Goldstonebericht" in Deutsch als SEMITedition im neuen Melzer Verlag.
Videoaufzeichnung der Pressekonferenz vom 16. Januar 2010 in Berlin.
Eindrücke von Barbara Stiner, Übersetzerin
Wer behauptet, der Bericht der Untersuchungskommission der Vereinten
Nationen über den Gazakonflikt sei einseitig gegen Israel abgefasst,
ist selbst voreingenommen oder hat ihn nicht gelesen. Als Übersetzerin
u.a. von Teil drei des Berichts über Israel kann ich nur sagen, dass
dort im Kapitel XXIV minutiös über die Auswirkung auf Zivilpersonen von
Raketen- und Mörserbeschuss durch palästinensische bewaffnete Gruppen
auf den Süden Israels berichtet wird. Mehr konnte die Kommission wegen
der verweigerten Zusammenarbeit Israels nicht tun. Im Übrigen kommt
auch die Palästinensische Autonomiebehörde nicht ungeschoren weg, ihre
Behandlung von vermutlichen Hamasanhängern im Westjordanland wird
scharf kritisiert.
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