Im Fokus

08.04.2026

Bundesrat: Israels willkürliches Todesstrafengesetz stoppen!

Die Schweiz engagiert sich weltweit für Menschenwürde und gegen die Todesstrafe. Nun hat die israelische Knesset ein Gesetz beschlossen, das die Todesstrafe bei Verurteilungen wegen «Terrorismus» faktisch obligatorisch macht – und dies ausschliesslich für Palästinenser*innen. Fordere mit medico international schweiz und Amesty International den Schweizer Bundesrat JETZT auf, vehement für die Aufhebung des diskriminierenden Todesstrafengesetzes einzustehen.

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31.03.2026

medico-Jahresbericht 2025

Der Jahresbericht 2025 gibt Einblick in die wichtigsten Aktivitäten und Entwicklungen der von medico unterstützten Projekte. Er führt nach Mexiko, Guatemala, Nicaragua, El Salvador, Kuba, Vietnam, Kurdistan sowie nach Palästina/Israel und zeigt zugleich das Engagement von medico in der Schweiz. Der Finanzbericht legt offen, wie die uns anvertrauten Mittel verantwortungsvoll eingesetzt werden. Wir wünschen eine anregende Lektüre. 

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30.03.2026

Israel: Diskriminierende Verschärfung der Todesstrafe

Gegenwärtig debattiert das israelische Parlament über ein neues Gesetz zur Todesstrafe, das de facto ausschliesslich für Palästinenser*innen gelten würde. Gemeinsam mit dem Forum für Menschenrechte Israel/Palästina verurteilt medico diese völkerrechtswidrige und diskriminierende Verschärfung und fordert den Schweizer Bundesrat zu einer klaren Position sowie zu politischen Massnahmen gegenüber Israel auf.

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26.02.2026

Gewaltwelle in Mexiko: Menschenrechtsaktivist*innen unter Druck

Nach den gewaltsamen Reaktionen der organisierten Kriminalität auf die Tötung des mächtigsten Mafiabosses bei einer Militäraktion warnen mexikanische Menschenrechtsorganisationen vor einer wachsenden Gefährdung von Aktivist*innen. Der medico-Projektverantwortliche, Martin Hesse, ist derzeit auf Projektreise in Mexiko und berichtet aus Acapulco im Bundesstaat Guerrero.

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26.02.2026

Kuba: «Lasst uns leben!»

Die Lebenssituation in Kuba verschärft sich durch die ausgeweitete US-Blockade dramatisch. Die Einschränkungen treffen insbesondere die Energie- und Treibstoffversorgung und haben gravierende Folgen für das öffentliche Leben, Handel, Gesundheitssystem und Lebensmittelproduktion/-versorgung. Die medico-Partner*innen berichten von wachsendem Mangel und sozialer Zuspitzung. Während westliche Regierungen schweigen, fordern sie mit Nachdruck: Lasst uns leben!

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Gaza: Es braucht einen humanitären Korridor nach Ostjerusalem und in die Westbank!

Am 2. Februar wurde die Wiederöffnung des Grenzübergangs Rafah zwischen Gaza und Ägypten verkündet. Doch die Erleichterung ist trügerisch: Die Öffnung bleibt stark eingeschränkt, humanitäre Güter werden weiterhin blockiert, und nur wenige Kranke und Verletzte dürfen passieren. Über 16’500 Patient*innen warten nach wie vor auf lebensrettende Behandlungen. Die Lösung wäre ein humanitärer Korridor innerhalb des palästinensischen Gesundheitssystems – nach Ostjerusalem und in die Westbank.

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Die Angriffe auf Rojava weiten sich aus: Hauptsitz von medico-Partnerorganisation getroffen

Im Zuge der eskalierenden Angriffe auf die autonome Region Nordostsyriens wurde auch das Hauptquartier der medico-Partnerorganisation Kurdischer Roter Halbmond bombardiert. Aufgeben ist für die Teams dennoch keine Option: Sie bleiben an der Seite der Bevölkerung und leisten unter extremen Risiken Nothilfe für Vertriebene.

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Syrien: Gewaltsame Übernahme von kurdischen Stadtteilen in Aleppo

[Update: Die Angriffe auf Nordostsyrien weiten sich aus!] Nach einer Woche eskalierender Gewalt in Aleppo ist die Lage weiter dramatisch: Die Stadtteile Sheikh Maqsoud und Al-Ashrafieh wurden von türkeinaher Milizen und der Übergangsregierung HTS gewaltsam unter Kontrolle genommen. Über hunderttausend Menschen sind auf der Flucht. Die medico-Partnerorganisation Kurdischer Roter Halbmond leistet unter grossen Risiken medizinische Nothilfe.

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Palästina: Humanitäre Hilfe ist eine völkerrechtliche Verpflichtung!

Am 30. Dezember 2025 hob die israelische Regierung die Registrierungen von 37 internationalen Hilfsorganisationen für ihre Arbeit in Gaza, dem Westjordanland und Israel auf. Dieser Schritt entzieht der palästinensischen Bevölkerung in einer Zeit extremer Not den Zugang zu lebensnotwendiger Unterstützung und verstösst gegen grundlegende humanitäre Prinzipien sowie gegen Israels völkerrechtliche Verpflichtungen als Besatzungsmacht.

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05.12.2025

Vietnam: Solidarität mit älteren Menschen nach schweren Überschwemmungen

Die starken Regenfälle und anhaltenden Überschwemmungen der vergangenen Wochen haben Zentralvietnam hart getroffen. Die medico-Partnerorganisation Association of the Elderly (VAE) in Huế steht in diesen Tagen unermüdlich im Einsatz. 

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