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NACH DEM PUTSCH - Die Menschenrechtslage in Honduras
Zürich, 09.03.2010 | 19.00Uhr | Volkshaus | 2. Stock unia-Saal | Stauffacherstrasse 60 | beim Helvetiaplatz honduras.jpg

Politische Morde, willkürliche Verhaftungen, die brutale Niederschlagung von friedlichen Kundgebungen und eine massive Einschränkung der Pressefreiheit - die Menschenrechtsverletzungen in Honduras haben auch nach der Wahlfarce vom November 2009 nicht aufgehört. Seit Manuel Zelaya am 28. Juni 2009 aus dem Präsidentenamt geputscht wurde, befindet sich das zentralamerikanische Land in einer Diktatur. Die breite Volkswiderstandsfront "Frente Nacional de Resistencia Popular" setzt sich für die Einhaltung der individuellen und sozialen Menschenrechte, für die Strafverfolgung der Verantwortlichen und die Errichtung einer Verfassungsgebenden Versammlung ein. Die Regierung von Porfirio Lobo Sosa, versucht seit ihrer Amtseinsetzung, international Anerkennung zu gewinnen und die Lage in Honduras als „demokratisch und normalisiert" darzustellen.
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Erdbeben in Haiti
Wir helfen Kuba helfenkarikatur.jpg

Zusammen mit vielen unserer SpenderInnen trauern wir um die Erdbebenopfer in Haiti.
Weil medico international schweiz selbst keine Katastrophenhilfe leistet, sondern sich im langfristigen Aufbau basisorientierter Gesundheitssysteme engagiert, empfehlen wir:

Unterstützen Sie mit uns die kubanischen Ärztebrigaden in Haiti

Seit 1998 unterstützen rund 400 kubanische ÄrztInnen und PflegerInnen in 127 der 137 Gemeinden Haitis den Aufbau eines basisorientierten Gesundheitswesens.
Noch am Tag der Katastrophe flog Kuba ein Team von  60 SpezialistInnen des Kontigents "Henry Reeves" ins Erdbebengebiet, die in ähnlichen Situationen bereits in Peru, Pakistan, Honduras, Guatemala,El Salvador etc. tätig waren und sind. Deshalb konnten die kubanischen Brigaden bereits in den ersten 72 Stunden nach dem Erdbeben wirksam helfen, während die Hilfe anderer noch in der Planung war. Hintergründe
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Alba Cruz vom Komitee 25. November aus Oaxaca in der Schweiz zu Besuch
bild060.jpgNina Schneider, 25.2.2010
Anlässlich der Internationale Tagung „mexico quo vadis" der Deutschen Menschenrechtskoordination Anfang Februar 2010 reisten viele VertreterInnen mexikanischer Menschenrechtsorganisationen nach Berlin. Die Anwältin und Aktivistin Alba Cruz von unserer Parternerorganisation 25. Novembre in Oaxaca besuchte auf Einladung der schweizerischen Mexikoplattform Propaz vom 10.-14.2. die Schweiz. Neben diversen NGOs traf Alba Cruz auch Vertreter des EDA und konnte ihrem Kampf gegen die allarmierende Menschenrechtspolitik Calderóns auch auf höchster politischer Ebene Gehör verschaffen.

An einem Arbeitslunch im Sitzungszimmer von medico und an der Veranstaltung im Zürcher Volkshaus sprach Alba Cruz über die Kriminalisierung sozialer Proteste in Oaxaca. 
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Juan Manuel und seine Verteidigung weiter bedroht
Oaxacas bekanntester politischer Gefangener frei313b.jpg

Philipp Gerber, Oaxaca 17.02.2010
Über 16 lange Monate nach seiner Verhaftung ist es endlich soweit: Juan Manuel Martínez muss innerhalb der nächsten 24 Stunden freigelassen werden. Das zuständige Gericht lehnte heute einen letzten Rekurs der föderalen Untersuchungsbehörde PGR ab. Der Rekurs war ein verzweifeltes, aber auf keinem einzigen Indiz beruhendes Mittel, um Juan Manuel Martínez nach dem stattgegebenen Einspruch der Verteidigung vom 30. Dezember 2009 noch weiter in Haft zu halten.
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